Teron Gorefiend
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Allgemeines
Es gibt unzählige Geschichten über das Leben von Teron Blutschatten, aber manche sind eben nur Geschichten. Man weiß nicht, was mit Blutschatten passiert ist, nachdem er nach Draenor zurückgekehrt ist. Mit Sicherheit weiß man nur, dass er schon einmal gestorben ist. Nach Gul'dans Verrat wandte er sich nicht von der Horde ab und zählte zu jenen, die es kurz vor der ersten Zerstörung des Dunklen Portals auf die andere Seite schafften. Nach dem Zweiten Krieg kehrte Blutschatten mit seinen Todesrittern in das Schattenmondtal der Scherbenwelt zurück. Als die Allianztruppen schon kurz vor dem Schwarzen Tempel standen, stellte sich Teron den anrückenden Truppen. Er kämpfte mit dem Anführer, dem Paladin Turalyon, doch konnte seine dunkle Macht jene des Lichtes nicht übertrumpfen und so wurde er von Turalyon niedergestreckt und seines Körpers beraubt.
Der uralte Schattenmondgeist
Der Altar der Schatten ist sein Gefängnis. Der uralte Schattenmondgeist dort ist in Wirklichkeit Teron Blutschatten und wenn er seinen Umhang, seinen Schlagstock und seine Rüstung in seinem Besitz hat, kann er einen Wirtskörper übernehmen und die, die ihn gefangen haben, vernichten und das Band für immer zerreißen. Um von seinem Bann loszukommen, muss man seinen Willen erfüllen und Karsius den uralten Wächter töten.
Blutschattens Artefakte
Blutschattens Umhang
Er beging so manche Grausamkeit, aber keine war so kaltblütig wie das Abschlachten der Kleriker von Karabor. Nachdem Gul'dans Horde die Draenei von Karabor besiegt hatte, wurden die überlebenden Kleriker weggeführt. Man sagte ihnen, dass sie als Kriegsgefangene in die Höllenfeuerzitadelle gebracht würden. Doch Blutschatten, der damals noch kein Blutritter war, brachte jeden einzelnen auf grausamste Weise um. Nun streichen sie voller Rachedurst vor dem Schwarzen Tempel umher. Die Kleriker von Karabor haben Blutschattens Umhang.
Blutschattens Schlagstock
Einer nach dem anderen kniete vor ihm nieder und brachte ihm seine Ehrerbietung dar. Blutschatten hob seine Sichel und schlug ihnen die Köpfe ab. Kurz nach diesem Massaker nahm er sich selbst das Leben. Doch er tat es nicht etwa aus Reue. Nein, Blutschatten wollte Unsterblichkeit. Von den Leichen der gefallenen Todesrittern erhoben sich die Geistritter von Karabor. Jetzt reiten sie auf den Straßen um die Hand von Gul'dan herum und warten auf die Rückkehr ihres Meisters. Sie haben Blutschattens Schlagstock.
Blutschattens Rüstung
Zu Lebzeiten war Blutschatten ein Bastard, doch im Tod wurde sein Schrecken erst richtig entfesselt. Vhel'kur, der Nachkomme von Todesschwinge, fliegt in endlosen Kreisen über der Netherschwingenscherbe, brodelnd vor Zorn über seine Niederlage gegen Blutschatten. Wenn man Blutschattens Rüstung beschaffen will, muss man Vhel'kur besiegen.
Entstehung
Die Legende von Teron Blutschatten lässt sogar die Verlassenen vor Angst erzittern. Nach dem, was man hört, war Blutschatten ein Hexenmeister Gul'dans und sehr mächtig. Als Blutschatten von Orgrim Schicksalshammer erschlagen wurde, nahm Gul'dan die Seele des gefallenen Hexenmeisters und pflanzte sie in die zerschlagene Hülle eines gefallenen Ritters von Sturmwind. Und so wurde der erste Todesritter der Horde geboren.
Geschichte
Seit dem Tode Gul'dans, gehörten die Todesritter keinem Stamm der Horde mehr an. Der Todesritter Teron Blutschatten, einst ein gläubiger adliger Ritter, erkannte die Bedeutung des Dunklen Portals und beabsichtigte weitere eigene Tore von Draenor zu öffnen, um so seine eigene Welt schaffen zu können. Die Verfolgung des gleichen Zieles, veranlasste den grausamen Teron einen Handel mit Ner'zhul abzuschließen und sich den Schattenmond Klan anzuschließen. Teron Blutschatten konnte beim Angriff auf die Festung Dalaran, "das Auge von Dalaran", ein magisches Artefakt, stehlen. Bald hatte Ner'zhul die Kraft das Dunkle Portal wieder zu öffnen und er sandte seine Truppen durch das Tor um neue Artefakte zu sammeln, welche ihm ermöglichen sollten, weitere Portale zu öffnen. Die Allianz stellte sich allerdings dem Vorhaben entgegen und als Ner'zhul die Kontrolle über seine Macht verlor, schien das „Gewebe der Welt“ auseinander zu brechen. Wie wir wissen, wurde das Dunkle Portal zerstört und Draenor völlig verwüstet. Was allerdings mit dem dunklen Todesritter Teron Blutschatten geschah, blieb unklar. Gerüchten zu Folge heißt es, dass er, bei der Geburtsstunde des Lichkönigs, auch zu einem verfluchten Todesritter wurde, die selbst nach dem Tode dem Lichkönig Folge zu leisten hatten.