Eine Ode an die Schlachtfelder
Aus Aegwynn
Kobyy: Eine Ode an die Schlachtfelder
Beitrag zum Azerovision Song Contest 2008
Eine Ode an die Schlachtfelder
wenn das Geräusch, der sich senkenden Axt erklingt,
wenn der Geruch von verwesenden Leichen in der Luft liegt,
wenn die Allianz ihre Lieder singt,
wenn die Horde sich im Eingangstunnel wiegt,
wenn Drek'thar das letzt Mal aus seiner Festung steigt,,
das ehrwürdige Alteractal sich dem Ende neigt.
wenn gesägt wird ohne Pause ohne Ende,
wenn das Schlachtfeld führt zu keiner Wende,
wenn Orks und Nachtelfen die Säge schwingen,
wenn Druiden galant das Feld bezwingen,
wenn die letzte Fahne hart umkämpft erungen,
so wurd die andere Fraktion bezwungen.
wo die Allianzler ihre Ställe hüten,
wo an der Schmiede große Kämpfe wüten,
wo die Köpfe eine Taktik sich erdenken,
wo die Flaggenbanner sich oft senken,
wo lange Zeit ein jeder Punkt besetzt,
ist dem Arathibecken ein Ende gesetzt.
wenn Draenei zur Allianz gehören,
wenn die Blutelfen die Horde verstören,
wenn keiner mag was dort passiert,
wenn ein jeder zur Flagge der Mitte maschiert,
wenn ein jeder schaut von der Spitze des Turms,
so befinden wir uns im Auge des Sturms
Bewertung durch die einzelnen Jurymitglieder:
Marduc:
Sehr lyrisch, wenn auch mir persönlich zu modern. Die Vermischung von Kreuz und Paarreimen in der ersten Strophe war sehr viel versprechend, leider entäuschte Kobyy im weiteren Verlauf durch eine einfache Paarreimaneinanderreihung. Technisch solide, wenn auch ohne erkennbares Versmass.
Man fühlt das Feuer, dass für die Battlegrounds gehegt wird mit jeder Zweile heller lodern, leider verpasst der Dichter die Gelegenheit am Ende durch ein conflagionales Crescendo die Feuersbrunst explodieren und enden zu lassen, so dass der Hörer in Flammen stehen bleibt und wartet.
6 Punkte
Stimme:
Mutig als erstes Werk publiziert, charakterisiert die "Ode an die Schlachtfelder" ebendiese in einem (nach meinem Wissen) vorlagenfreien und eingängig-alliterativen Stil Besonders löblich ist das Hervorstreichen der dominanten druidischen Eleganz. Dem Autor gelingt eine stimmige Komposition, die ledliglich durch orthographische Schlampigkeiten etwas an Schärfe verliert.
8 Punkte
Spiekerbob:
"Eine Ode an die Schlachtfelder" ist ein echtes eigenständiges Werk, das bei guter fachlicher Leistung die Chance vergibt, gangkpolitisch Stellung zu beziehen und gegen den Feind zu hetzen.
Fazit: Wenn ich mir 'nen Döner ans Ohr halte, dann höre ich wenigstens das 'Schweigen der Lämmer'. Aber bei dir, da ist einfach NICHTS!
5 Punkte.
Endwertung: 6 Punkte